Empfehlung Teststrategie PLUS - TaskForce SARS-CoV2 Berlin

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Empfehlung Teststrategie PLUS

Strategien
Empfehlung für ein bundesweites Präventiv-Netzwerk
Ein Langzeit-Netzwerk von Testzentren ab SARS-CoV-2 gegen zukünftige Pandemien


Summary

Mit dem am Vienna BioCenter entwickelten RT-LAMP Verfahren zum schnellen und sicheren Nachweis einer SARS... Infektion, liegt ein wissenschaftlich evidentes Verfahren als Alternative zum kostspieligen und zeitintensiven PCR-Goldstandard zur Verfügung.

Seitens des Start-Up XXX GmbH aus XXX wurde dieses Verfahren in enger Zusammenarbeit mit dem Vienna BioCenter für den Praxiseinsatz weiter optimiert. Somit besteht sofort die Chance das optimierte Verfahren auf seine Praxiseigenschaft zu testen.

Im Erfolgsfall ergibt sich kurzfristig eine weitaus preisgünstigere, mobilere, skalierbare und schnellere Möglichkeit der Testung. Wir gehen derzeit von Kosten für das RT-LAMP Verfahren aus, die weit unterhalb der Kosten für PCR und nur marginal über denen der Antigen-Schnelltest liegen.

Die folgende kurze Beschreibung dient der Initiierung eines Modellprojektes in NRW/ Bund. Hier sollen im praktischen Einsatz und mit wissenschaftlicher Begleitung die notwendigen Erfahrungen gesammelt werden, um das Verfahren sicher in der Fläche auszurollen.


Das Verfahren in aller Kürze

RT-LAMP: Direkter Nachweis des Virus-Erbguts

Wie auch beim Standardverfahren zum Nachweis des neuen Coronavirus – beim PCR-Test – geht es beim “Loop-mediated isothermal amplification”-Verfahren (RT-LAMP) um den direkten Nachweis des Erbguts des Virus. Bislang war dieses Testverfahren bezüglich Genauigkeit und dem Risiko der Kontaminierung zwar besser als jeder Antigen-Schnelltest aber den PCR-Goldstandard konnte RT-LAMP noch nicht erreichen.

Beide Schwächen, die Genauigkeit und das Risiko der Kontaminierung, konnte das Wiener Team um Andrea Pauli vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) und Julius Brennecke vom Institut für Molekulare Biotechnologe (IMBA) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) für den Einsatz in der Covid-19-Pandemie nahezu ausgleichen.

XXX RAPID entspricht in Sensivität und Spezifität nahezu dem aktuellen PCR-Goldstandard. Allerdings mit dem immensen Vorteil, dass XXX RAPID preiswerter, schneller und vor allem aufgrund der einfachen Technik mobil einsetzbar ist.
Unsere Überlegungen zu Modellprojekten
Für einen Feldtest auf Prüfung der Tauglichkeit in der Alltagspraxis eignen sich grundsätzlich folgende Einsatzgebiete:


Lokales Projekt

In einer mittelgroßen Stadt mit 200.000 – 350.000 Einwohner könnte über einen Zeitraum von 7 – 10 Tagen an drei bis fünf mobilen Stationen das Testverfahren erprobt werden. Ziel wer die Testung von 10.000 Personen.


Schulprojekt

An fünf bis zehn Schulen mit mehr als 1.000 Schülern könnten über einen Zeitraum von 2 Wochen (10 Werktage) alle Schüler/innen und die Lehrkörper (freiwillig) vor Schulbeginn getestet werden. Dabei sollte an jeder Schule 2* in der Woche jeweils bis zu 7 mobile Teststationen aufgebaut werden. Das garantiert die Testung von bis zu 1.316 Schüler*innen im Zeitraum von 1 Stunde. Durch die Verdopplung der Teststationen reduziert sich der Zeitraum um die Hälfte.


Organisationsprojekt

An öffentlichen Einrichtungen, wie Kliniken, Behörden oder Unternehmen könnte XXX RAPID zur Testung der Mitarbeiter/innen eingesetzt werden. Das Projektdesign würde dabei ähnlich verlaufen, wie an Schulen. Die Anzahl der mobilen Testlabore würde dabei in ähnlicher Höhe liegen.


„Neue Normalitäts“ – Projekt

In diesem Falle würde das Projektdesign die Vorteile der mobilen Testung über einen Tagesverlauf simulieren. So könnten am frühen Morgen vor Schichtbeginn Testungen vor Unternehmen stattfinden. Anschließend vor Schulen und Behörden. Ab den frühen Vormittag in Stadtzentren und am Abend vor Kultureinrichtungen.


Die Partner

Das präferierte oder die präferierten Modellprojekte würden von einem interdisziplinären Team gemeinsam geplant, durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert werden. Partner an diesem Projekt wären dabei:

  • XXX GmbH: Bereitstellung der Test-Kits und der zur Testung notwendigen Technik und der Verbrauchmaterialien. Ggf. auch die Durchführung der Test durch eigenes Personal oder in Kooperation mit einem bereits etablierten Anbieter von POC, wie dem Malteser Hilfsdienst oder dem DRK.
  • Vienna BioCenter; Wissenschaftliche Begleitung des Projektes mit Fokus auf „Sicherheit in der Anwendung und Umsetzung“ und Validierung der Testergebnisse.
  • BGV bzw. VC23/TaskForce SARS CoV2; Unterstützung des Projektes in Fragen der Strategie, Logistik und Steuerung der mobilen Einheiten.     

Notwendige Finanzmittel zur Durchführung eines Modellprojektes


Mobile Testeinheit

Eine mobile Testeinheit bestünde aus folgenden Techniken, die für die Durchführung der Test unabdinglich sind:


Xyz

Je mobile Testeinheit entstehen Kosten von 2.537. 25 €
 
Gesamtinvestition 15.000,00 €


Fahrzeuge

Zum Transport der Testeinheiten würden zwischen 3 -5 Kleintransporte für die Laufzeit angemietet werden. Marktüblich ist hierbei mit Kosten von rd. 50,00 € Tag zzgl. Kraftstoff gerechnet werden.

Kosten bei 5 Transportern inkl. 2000 km rund 3.000,00 €


Testkits inkl. Verbrauchmaterial

Seitens XXX GmbH werden die für das Pilotprojekt notwendigen Testkits zur Verügung gestellt. Pro Testkit veranschlagen wir Selbstkosten in Höhe von 8.95 € zuzüglich 4,58 für Verbrauchmaterial

Gesamtkosten rd. 135.300,00 €


Personal für Teststationen

Für den Betrieb der Teststationen werden je Teststation 3 Personen benötigt. Diese Personen werden im Vorfeld über einen Tag geschult. Somit kommen wir auf rund 11 Einsatztage für durchschnittlich 6 Teststationen.  Insgesamt demnach von rund 200 Arbeitstage. Wir würden hier vor allem auf Studenten/innen zurückgreifen. Als Stundenlohn inkl. AG-anteile an der SV gehen wir von 16,80 € aus.

Gesamtkosten rund 26.880,00 €


Vienna BioCenter

Das Vienna BioCenter würde mit 2,5 Personen für einen Zeitraum von 1,5 Monat im Projekt tätig sein. Neben den rd. 2 Wochen Praxistest sind eingerechnet rd. 4 Wochen für die Vorarbeiten sowie Auswertung/Evaluation. Bei einem Verrechnungssatz von 12.350,00 € für das wissenschaftliche Personal sowie Reisekosten von rund 12.500,00 € ist mit Gesamtkosten in Höhe von rd. 60.000,00 € zu rechnen


Projektsteuerung

Ein Team von Experten der XXX GmbH ergänzt um Experten aus der VC23 Task Force sowie der BGV wird über den gesamten Zeitraum das Projekt begleiten. Entsprechend dem wissenschaftlichen Team würden auch dieses Team auf Kostenbasis die Leistungen erbringen.

Wir gehen derzeit von 8 Begleitpersonen aus, die das Projekt zumindest temporär begleiten. Wir kalkulieren mit einem Aufwand von 6 Mensch-Monaten oder umgerechnet rd. 120.000,00 €


Gesamtkosten (Schätzung)

Die Gesamtkosten würden je nach Variante bei 345.000,00 € bis 510.000,00 € liegen.
Mobile Test-Offensive CORONA2021A-G/AB
Flächentest gegen SARS-CoV-2 unter besonderer Berücksichtigung von Bildung u. Beruf


Mobile Testzentren für einen sicheren und störungsfreien Verlauf an Schulen und Kitas

Um einen maximal sicheren und störungsfreien Schulalltag zu gewährleisten sollten an möglichst allen Schulen und Kitas mobile Testzentren jeweils 1 Stunde vor Schulbeginn platziert werden.

Auf Grund der minimalen Platzanforderungen der mobilen Labore und das man für die Selbsttestung keine aufwendigen Prozedere  durchführen muss, wodurch jede Testperson diesen Test auch binnen kurzer Zeit im Stehen durchführen kann, können hier z.B. kleine Busse oder Vans eingesetzt werden.


Mobile Testzentren für einen sicheren und störungsfreien Verlauf bei Unternehmen

Auch hier gilt es einen maximal sicheren und störungsfreien Berufsalltag zu gewährleisten und an möglichst vielen systemrelevanten Unternehmen mobile Testzentren jeweils 1 Stunde vor Arbeitsbeginn zu platzieren.


Auch hier gelten folgende Anforderungen bzw. Grundlagen:

Auf Grund der minimalen Platzanforderungen der mobilen Labore und das man für die Selbsttestung keine aufwendigen Prozedere  durchführen muss, wodurch jede Testperson diesen Test auch binnen kurzer Zeit im Stehen durchführen kann, können hier z.B. kleine Busse oder Vans eingesetzt werden.


Besondere Vorteile dieser Teststrategie

  • Schnelle Erkennung des SARS CoV2-Erregers bereits vor der Ansteckungs- bzw. Übertragungsphase, also direkt nach Übertragung
  • Sehr hohe Sensitivität & Spezifität bei extrem niedrigem Detektionslevel
  • Deutlich schonendere und einfachere Testung z.B. in Form eines Lollitests wodurch eine zusätzliche Barriere seitens der Bevölkerung gegenüber einem professionellen Schnelltest aufgehoben werden kann. Dadurch können zusätzliche Zielgruppen, welche gesundheitliche Einschränkungen z.B. in Form von defekten Nasenschleimhäuten unterliegen und/oder ältere sowie behinderte Menschen erreicht werden.
  • Aktuell zuverlässigstes Testverfahren noch vor dem PCR-Testverfahren
  • Kein aufwendiges zusätzliches Laborverfahren nötig, sondern direkt vor Ort umsetzbar
  • Direkte Testergebnisse vor Ort binnen 20 bis 30 Minuten
  • Je Laboreinheit bis zu 96 Proben parallel durchführbar
  • Deutlich bzw. um ein Vielfaches günstiger wie das PCR-Testverfahren
  • Komplette Ausstattung inkl. Testeinheiten „Made in Germany“, somit direkte Verfügbarkeit auch in hohen Stückzahlen und kein zusätzliches Kontaminierungs-Risiko durch bedenkliche ausländische Hygienebestimmungen bei Herstellung und Transport.


Dringende Empfehlung:

Angesichts der aktuellen Lage im Rahmen der Test-Maßnahmen in NRW zu einem sicheren und störungsfreien Schulablauf, welche allerdings zu zeitaufwendig und irritierend sind empfiehlt sich ein zeitnaher Präsentationstest über eine Woche an einer renommierten sowie medienwirksamen Schule in NRW. Meine persönliche Empfehlung hierzu wäre z.B. die internationale Schule in Düsseldorf, da wir hiermit gleichzeitig hochkarätiges internationales Publikum aufrufen.
Schlusswort bundesweites Präventiv-Netzwerk


Da sich bedingt durch die anhaltende Globalisierung grundsätzlich weltweit sehr viele Experten und Wissenschaftler darüber einig sind, dass die Gefahr einer immer wieder aufkommenden Pandemie besteht, wobei alleine im Überland- und Reiseverkehr massiv Gefahren von Übertragungskrankheiten liegen sind präventive Maßnahmen nicht nur dringend empfehlenswert, sondern absolut notwendig.

Das hier empfohlene RT-Lamp Verfahren bietet dabei neben den beschriebenen Vorteilen auch alle Faktoren für die Implementierung eines bundesweiten Präventiv-Netzwerkes. Hierbei sind neben der Mobilität und überschaubaren Kosten vor allem die zusätzlichen Anpassungs- und Ausbau-Möglichkeiten:

  • Feststellung bzw. verbindlicher Nachweis von Erregern bereits vor der Infektionszeit
  • Kurzfristige Anpassung des nachzuweisenden Virenstamms
  • Kurzfristige sowie zuverlässige Ergebnisse binnen 30 Minuten
  • Erweiterung der Labor-Module an einzelnen Hotspots z.B. im kurzfristigen Austausch mit anderen Stationen
  • Minimaler Platzbedarf der Labor-Einheiten. So können diese z.B. beim Zoll oder in Fahrzeugen platziert werden sowie an Auto- und Rasthöfen
       
Das Strategiepapier
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Unsere Kinder brauchen Freiheiten

Gerade Kinder und Jugendliche müssen unsere Welt, ihre Natur und das Leben erleben. Freiheiten erleben, greifen und begreifen formen uns als soziale sowie emphatische Individuen. Grenzen müssen sichtbar und greifbar sein ohne einem ständigen Hausarrest ausgesetzt zu sein. Denn nur so können aus Kindern kleine Menschen und letztendlich zivilisierte Erwachsene werden, welche Träume zu Innovationen machen und unsere Welt weiter voranbringen.

Helfen Sie mit aus dieser Krise eine neue Freiheit zu gewinnen und ebenso neue Chancen zu bilden.
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